Reikifreundschaft – die Online Reikischule gegründet 2004
Mitglieder aus aller Welt lernen hier gemeinsam und jeder in seinem eigenen Tempo Reiki, Energiearbeit & Selbst-Coaching
Mitglieder: 893      Anzahl der Systeme: 455      Beiträge im Forum: 53.462      Stand 18.08.2010

  Reikifreundschaft - die online Reikischule   Reikifriendship - the online Reikischool   Amistad de Reiki - la escuela de Reiki en línea
Ja, ich will mehr wissen! Ja, ich will eine kostenlose Einweihung! Ja, ich will mitmachen!

Reikifreundschaft - die Online Reikischule

 

Isis-Seichim

Was ist Isis Seichem ?
Isis-Seichim (gesprochen Isis Seijkim) ist eine Erweiterung und energetische Steigerung. Eine so genannte weibliche Energie mit Mutterinstinkt und Schutz. Dies macht es für alle interessant die sich noch weiter mit dem Thema Reiki-Arten beschäftigen, da es machtvoller und auch intensiver als das traditionelle Usui oder Kundalini Reiki ist. Es ist eine Erweiterung und Ergänzung, die sich eigentlich sehr gut anhand der vier Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft erklären lassen.

Reiki als Element Erde ist wichtig für die Verbindung zum Physischen Körper. Das Element Feuer im Isis-Seichim hat die Fähigkeit, Blockaden sehr schnell zu lösen, sie so zu sagen, aufzubrennen und für immer zu entfernen. Das Element Wasser des Isis-Seichim wirkt im emotionalen Bereich lösend und bringt die unbewussten Gefühle an die Oberfläche. Auch die Fähigkeit zu intuitiver Erkenntnis des Seichim-Kanals wird gefördert. Das vierte Element, die Luft, verstärkt die Macht des gesprochenen Wortes und wirkt wie ein Magnet, der Engel oder andere Lichtwesen als Helfer herbeiziehen kann.

Heilkräfte:
Erde, Wasser, Feuer (Licht) und Luft

In den alten Kulturen war das Bewusstsein, dass die Erde ein lebendes, bewusstes Wesen ist, eine Selbstverständlichkeit Mit der "Materialisierung" der Naturwissenschaften und der Medizin, die vor einigen Jahrhunderten begann, ist dieses Bewusstsein jedoch vielfach verloren gegangen, und die Erde wird von vielen Menschen heute nur noch als Mittel angesehen, ihre materiellen Bedürfnisse zu befriedigen. So haben sich vor allem im Zeitalter der Industrialisierung zunehmend Raubbau, Ausbeutung, Umweltverschmutzung und -zerstörung in einem Ausmaß entwickelt, welches den Fortbestand des Lebens, so wie wir es heute kennen, ernsthaft gefährdet. Aus der Sonne geboren, ist die Erde ein Teil der Planetenfamilie unseres Sonnensystems, und sie ist in ihrer heutigen Form ca. eine Milliarde Jahre alt. Im Laufe dieser langen Geschichte hat es viele Kulturen gegeben, die auf der Erde gelebt haben und die nach einer gewissen Entwicklungszeit untergegangen sind. Somit ist die Erde tatsächlich eine "Mutter", die das auf ihr befindliche Leben schützt und hegt, und es unterliegt allein der Entscheidung der Bevölkerung, in welche Richtung - für oder gegen die Interessen der Erde und damit für oder gegen sich selbst - sie sich entwickeln möchte. Die "kranke Umwelt" ist also lediglich ein Spiegelbild des "kranken Menschen".
Seit langem ist bekannt, dass Krankheit und Leid meist die körperlichen Erscheinungsformen von Angst und destruktivem Denken sind.Es ist bemerkenswert, dass die Erde die Fähigkeit besitzt, sich in regelmäßigen Zeitabständen von 12500 - 13000 Jahren durch Kippen der Erdachse (sog. "Polsprung") zu reinigen und sich des Lebens auf der Erdoberfläche teilweise zu entledigen. Die letzte Reinigung, die übrigens nicht nur auf die Erde beschränkt ist, sondern stets das gesamte Sonnensystem betrifft, fand nach unterschiedlichen Literaturangaben um 10500 v. Chr. statt, und sie ist uns vermutlich in der Bibel mit der Geschichte der Sintflut überliefert. Da sich die Erde selbst heilen kann, bedeutet "Erdheilung" primär nicht eine Heilung der Erde, sondern vielmehr "Heilung von chronisch kranken Menschen", die das Prinzip der Gaia, d.h. die Gastfreundschaft der Mutter Erde, missachten und missbrauchen. Den aktuellen Entwicklungsstand der Erde beschreibt Marko Pogačnik in seinem Buch "Die Erde wandelt sich - Erdveränderungen aus geomantischer Sicht" (Knaur, 2001).Krankheiten können entstehen, wenn die schöpferische Urkraft auf den einzelnen Daseinsebenen blockiert wird. Daher lassen sich die genannten schöpferischen Fähigkeiten des Menschen sehr gut auch zur ganzheitlich-energetischen Therapie von Krankheiten einsetzen. Ein sehr wirksames Instrument ist dabei die geistig-energetische Heilung, bei der starke Energien aus höheren, geistigen Ebenen auf die emotionale und vitalenergetische Ebene herunter transformiert und Menschen und Tieren zugeleitet werden; gleichzeitig werden die durch Meridianblockaden gestauten Energien abgeleitet. Diese Heilung erfolgt zum großen Teil mit den Händen, wobei die überschüssige, gestaute Energie abgenommen und gleichzeitig die fehlende Energie ergänzt wird. Der physische Körper verfügt über ein gewisses eigenes Bewusstsein blinder und triebhafter Art, das auch das "physische Elemental, "persönliches Elementarwesen" oder "Emotionalkörper" genannt wird. Das emotionale Zentrum als Sitz dieses Wesens wird bei Menschen und Tieren neuerdings sogar als "Bauchhirn“ bezeichnet. Dieses Bewusstsein versucht stets, seinen Körper zu schützen und ihm alles das zu beschaffen, was er gerade benötigt. Es ist vom Bewusstsein des Menschen weitgehend unabhängig und wirkt auch dann gleichmäßig weiter, wenn das Ich während des Schlafes außerhalb des physischen Körpers weilt. Während wir wach sind, hält das physische Elementar in einem ständigen Zustand der Wachsamkeit Nerven und Muskeln in steter Spannung. Im Schlaf lässt es Muskeln und Nerven erschlaffen und widmet sich insbesondere der Assimilierung von Vitalenergie und der Wiederherstellung des physischen Körpers.Diese Energie ähnelt in mancherlei Hinsicht der elektrischen Energie, und sie wird von Menschen und Tieren aus der Umgebung durch Lebensvorgänge, wie Trinken, Ernährung oder Atmung, aufgenommen; sie wird durch bestimmte Organe in eine verwertbare Form umgewandelt und durch andere Organe im Körper gespeichert und verbreitet. Die Milz und das ihr zugeordnete Energiezentrum (Milz-Chakra) sind ein wichtiges Verteilzentrum für diese Energie im Körper. Vitalenergie ist die Nahrung des vitalenergetischen oder Ätherkörpers von Pflanzen, Tieren und Menschen, für den sie ebenso notwendig ist wie die stoffliche Ernährung für den größeren Teil des physischen Körpers. Ist jedoch die Milz eines Menschen aus irgendeinem Grund (z.B. durch Ärger, Frustration, Krankheit, Übermüdung oder hohes Alter) unfähig, die Vitalenergie für die Ernährung der Körperzellen aufzubereiten, bemüht sich das physische Elementar, die bereits in den Körpern anderer Menschen und von Tieren präparierte Vitalenergie für seinen eigenen Gebrauch an sich zu ziehen. Dies ist der Grund dafür, dass wir uns häufig schwach und erschöpft fühlen, wenn wir eine Zeit lang neben einem Menschen gesessen haben, dem es an Vitalenergie fehlt. Dieser hat uns dann Vitalenergie entzogen, bevor wir sie in unserem Körper verarbeiten konnten.Nach dem göttlichen Plan der Schöpfung ist es die Aufgabe der Erde und der Pflanzen und Tiere, den Menschen bei seiner Gestaltungstätigkeit nach Kräften zu unterstützen. So haben z.B. große, alte Bäume, die auch als die "Haut der Erde" bezeichnet werden, die Aufgabe, Vitalenergie zu empfangen und zu spenden und den Menschen bei der Überwindung von Krankheiten zu helfen (Manfred Himmel: "Bäume helfen heilen"). Auch Tiere können zur Heilung von Menschen beitragen, indem sie ihnen Vitalenergie spenden und ihnen die emotionale Last abnehmen. So spiegeln die Krankheiten der Haus- und Hobbytiere oft die Krankheiten der Besitzer wieder. Auch Pflanzen absorbieren Vitalenergie; sie verbrauchen jedoch nur einen geringen Teil für sich selbst. Nachdem Bäume die Vitalenergie aufgenommen und verarbeitet haben, stoßen sie genau jene Bestandteile dieser Energie aus, die die Zellen des physischen menschlichen und tierischen Körpers benötigen. Pflanzen übertragen einen großen Teil an Vitalenergie über ihre Wurzeln an das Wasser, über welches sie sich weit im Erdreich verteilt. Dadurch geben gesunde Pflanzen nicht nur als Lebensmittel sondern auch als Energiespender den Menschen und Tieren Gesundheit und Kraft. Da Wasser ein wichtiger Überträger von Vitalenergie ist, hat die Versorgung mit einem sauberen, unverfälschten Wasser eine überragende Bedeutung für die Gesundheit von Pflanzen, Tieren und Menschen.

Werden die natürlichen Wege der Heilung beseitigt, indem Pflanzen ihr Lebensraum genommen wird, sie durch Luftverschmutzung, chemische Einflüsse und Umweltzerstörung selber krank werden oder indem alte Bäume rücksichtslos gefällt werden, beraubt sich der Mensch wichtiger Möglichkeiten der Selbstheilung seines Körpers. Als Folge wird er immer abhängiger von der Apparatemedizin, die ihm zwar vielleicht künstlich das Leben verlängern kann, ihn jedoch nicht wirklich zu heilen vermag. Unsere heutige Zeit ist durch einen starken Wandel gekennzeichnet. Dies betrifft sowohl geistige als auch materielle Bereiche des täglichen Lebens und auch der Medizin, der Naturwissenschaften und der Technik. Durch die Errungenschaften der modernen Technik bestehen heute viele Möglichkeiten, von denen vor einigen Jahrzehnten nur Autoren von Zukunftsromanen zu träumen wagten. Die Nutzung dieser gewaltigen technischen Möglichkeiten wird jedoch vielfach mit einer Vernachlässigung der geistigen und emotionalen Entwicklung der Menschheit erkauft, und es ist zu erwarten, dass viele Menschen bei einem noch stärkeren "Abstieg" in die materielle Welt ihre spirituellen Fähigkeiten sogar weitgehend verlieren werden. Hierdurch schneiden sie sich zum Teil gleichzeitig von ihrer geistigen, vitalenergetischen Quelle ab. Bereits heute kann beobachtet werden, dass viele Menschen völlig ausgebrannt sind, d.h. nicht mehr genügend Vitalenergie besitzen, um ihrer normalen Beschäftigung nachzugehen. Dieses Problem betrifft insbesondere auch viele Ärzte, Heilpraktiker und Pflegekräfte. Die meisten chronischen Krankheiten beruhen auf einer mangelhaften Verarbeitung von Vitalenergie innerhalb des Körpers. Hierdurch staut sich diese Energie im Blut, und die Gewebe geraten in einen energetischen Hungerzustand. Dieser Zustand, den Prof. Enderlein als "Stausucht" (Endobiose) bezeichnete, hat auch direkte Auswirkungen auf die mikrobielle Symbiose innerhalb des kranken Organismus. Diese Vorgänge lassen sich im dunkelfeldmikroskopischen Bild des frisch entnommenen Blutes verfolgen. Patienten versuchen daher häufig, Vitalenergie von ihren Therapeuten "abzusaugen". In diesen Fällen kann Vitalenergie jedoch mit Hilfe der Reiki-Heilung übertragen und der Kanal für diese Energie wieder geöffnet werden, so dass die "Batterien" von Patienten und Therapeuten schnell wieder aufgeladen werden. Gleichzeitig werden energetische und emotionale Blockaden beseitigt. Diese Methode kann eine medizinische Behandlung sehr wirkungsvoll unterstützen und ergänzen.In einigen Ländern, wie z.B. seit langem in Großbritannien und zunehmend auch in Deutschland, gibt es daher mittlerweile sehr enge Kooperationen zwischen Ärzten und "geistigen Heilern". Hierdurch wird eine sehr erfolgreiche Therapie auch sehr schwerer Erkrankungen auf allen Ebenen der menschlichen Existenz erreicht.Die Wirkung von Wasseranwendungen beruht auf einer thermischen und mechanischen Reizung. Die Reize auf der Haut und in tiefer gelegenen Hautschichten werden in innere Körperbereiche geleitet. Dadurch werden Kreislauf, Stoffwechsel und Immunsystem angeregt, Schmerzen gelindert und der Körper so richtig abgehärtet. Wie stark die einzelnen Therapien wirken ist individuell verschieden und meist von der Dosierung abhängig. Zu den bekanntesten und beliebtesten Wasseranwendungen gehören unter anderem Wassertreten, Güsse und Wickel.

Feuer: Ein Element aber vermag der Mensch sowohl äußerlich wie innerlich wahrzunehmen: Die Wärme des Sonnenstrahls trifft ihn äußerlich auf der Haut, aber sie dringt auch ein und tritt ins Verhältnis zum innerlichen Wärmegefühl des Blutes. Während er also die Luft in der Lunge nicht als solche wahrnehmen kann, weiß er doch sehr genau ob seine Füße warm oder kalt sind. Auch durch die Seele erzeugt sich eine leiblich messbare Wärme, wenn eine kräftige Welle von Sympathie wirkt, oder ein Schamgefühl das errötende Gesicht glühen lässt. Die Wärme kommt somit äußerlich an den Stoffen der Welt und am Leibe des Menschen zur Erscheinung, wirkt aber auch innerlich im Menschen und ist verbunden mit der Seele. Sie wird so zum Hinweis dafür, dass eine Einheit von Mensch und Welt gegeben ist. Diese Einheit ist ja auch dann gefragt, wenn eine äußere Substanz innerlich zum Heilmittel werden soll.

Alles ist aus dem Feuer entstanden. Aus dieser Sicht ist es sinnvoll, Substanzbetrachtungen im Hinblick auf ihre Beziehung zum Menschen mit der Frage zu beginnen, wie Wärme auf Stoffe wirkt. Wir denken zunächst an eine mineralische oder metallische Substanz. Die Wärme durchdringt sie und die Substanz antwortet, indem sie sich ausdehnt. Man kann diesen Vorgang wie eine seufzende Entspannung des harten Materials erleben, wie eine wohltuende erste Lockerung des harten Kristallgefüges. Wenn die Wärme gesteigert wird, so kann es (bei Metallen besonders schnell) zum Schmelzen kommen. Die Kristallform geht verloren, die Substanz wird flüssig. Steigert sich die Wärme zur Hitze, so beginnt die Substanz zu leuchten. Dies kann schon auftreten bevor sie schmilzt, wir kennen das Leuchten des glühenden Eisens, das von der Rotglut bis zur Weißglut gesteigert werden kann. Wenn die Hitze nach dem Schmelzen noch weiter gesteigert wird, so verdampft die Substanz und wird luftartig. Dann ist noch eine letzte Steigerung möglich: Wenn die verdampfte Substanz in die Flamme selbst gebracht wird, so kommt sie in den »Plasmazustand«, den wir besser den »Feuerzustand« nennen sollten. Sie strahlt im Feuer auf und färbt es in charakteristischer Art.

Man sieht, wie die Feuerhitze die kristallisierte Substanz durch die Elementarzustände flüssig und gasförmig schließlich selbst in den Feuerzustand drängt. Es zeigt sich darin der rückwärts erinnerte Entwicklungsprozess der Erde, wie er in der Geisteswissenschaft erforscht worden ist. Wir können nun daran anschließen und, in umgekehrter Zeitrichtung blickend, das Entstehen der Erdensubstanz besser verstehen.

Stoffe der Welt sind im Verlaufe der Entwicklung aus dem Feuerzustande heraus in eine oxidierte Verdichtung gefallen, eine Veraschung, die mit Wasser salzartig wird. Auch beim Menschen und den Tieren können wir diese Oxidationstendenz beobachten. Beide leben nur dadurch, dass sie pflanzliche Kohlenstoff-Verbindungen innerlich oxidierend »verbrennen« und mit der Atmung das voll oxidierte Kohlendioxid abgeben (Dissimilationsprozess). Die allgemeine Oxidationstendenz in der Welt ist so stark, dass die Erde allmählich zu einem Aschen- und Salzhaufen werden und das Leben erlöschen müsste.

Diese tödliche Situation rettet allein das Pflanzenleben. Die grüne Pflanze nimmt das Kohlendioxid auf und bildet sich daraus mit Hilfe des Sonnenlichtes ihren Leib. Dieser »Assimilation« genannte Vorgang ist chemisch verstanden ein Reduktionsprozess, welcher der allgemeinen Oxidationstendenz der Welt entgegensteht. Die grüne Pflanze wird dadurch zum Lebensträger und Lebenserhalter der Erde. Sie verbindet sich dabei mit der kosmischen Kraft der Sonne, der sie entgegen wächst.

Tiere zeigen normalerweise Angst vor diesem Element. Mit einer Ausnahme: für Käfer der Art Melanophila ist ein Waldbrand unwiderstehlich. Sie paaren sich in unmittelbarer Nähe der Glut und legen ihre Eier unter die glimmende Baumrinde.

Feuer wärmt, spendet Licht und macht Speisen genießbar. Kein Wunder, dass unsere Vorfahren alles dransetzten, Feuer selber erzeugen zu können. Es dauerte Jahrtausende bis mühsame Techniken der Flammenerzeugung durch die ersten Feuerzeuge und Streichhölzer abgelöst wurden.

"Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht", heißt es in Schillers "Lied von der Glocke". Eine Weisheit, die sich bis heute bewährt hat. Denn solange der Mensch das heiße Element unter Kontrolle hat, ist es nutzbringend:

Der Mensch hat das Feuer nicht erfunden, sondern als Nutzmittel gefunden. Es verhalf ihm vor vielen Jahrtausenden zu einem gewaltigen Evolutionssprung. Der Mensch lernte, mit dem Feuer umzugehen und erkannte seinen Nutzen: Es erhellte ihm das Dunkel, schützte ihn vor Kälte und Tieren, half ihm, seine Speisen genießbar und verdaulich zu bereiten, vernichtete Seuchenerregende Abfälle. Mit Hilfe des Feuers konnte er in Regionen leben, in denen er sonst kaum überlebt hätte.

Befunde belegen, dass unsere Vorfahren bereits vor rund 700.000 Jahren die Kraft des Feuers nutzten. Doch die Frage, ab wann es dem Menschen gelang, Feuer selbstständig zu entfachen, wird auch unter den Forschern noch heftig diskutiert. Viele gehen davon aus, dass dies dem Neandertaler mit Hilfe von Feuersteinen vor 40.000 Jahren möglich war.

In allen großen Sagen der Menschheitsgeschichte, in allen Religionen und damit fast zwangsläufig auch in nahezu allen Heilungstheorien spielt das Feuer eine große Rolle. Das Feuer dient als Kälteschutz und der Verbesserung der Nahrung. Und seit Entdeckung der heilenden Wirkung der Moxibustion auch der Heilung. Dies liegt nun einige tausend Jahre zurück.

Durch die indirekte Anwendung von brennendem Beifusskraut werden Reaktionszonen des Körpers erwärmt und dadurch die körpereigenen Selbstheilungskräfte mobilisiert Akute und chronische Schmerzzustände, Rückenleiden, Magen-Darm-Beschwerden, Muskelverspannungen, Erkrankungen des Sehnenapparates und Sportverletzungen lassen sich mit dieser Methode gezielt und frei von Nebenwirkungen bekämpfen.

Heilen mit Licht – neben dem Wasser ist die Sonne mitunter das älteste Heilmittel. Bereits die Mediziner der Antike nutzten das Sonnenlicht, um den Heilungsprozess bei ihren Patienten zu beschleunigen. Und noch heute wird Licht als therapeutische Maßnahme bei verschiedenen Erkrankungen erfolgreich eingesetzt. Eine ärztlich verordnete Lichttherapie wird übrigens von den Krankenkassen übernommen.

Das Sonnenlicht besteht aus Strahlen verschiedener Wellenlänge. Dazu gehören Infrarotstrahlen, UV-Strahlen unterschiedlicher Wellenlängen (UV-A1, UV-A2, UV-B) und das sichtbare Licht. Aufgrund ihrer verschiedenen Wellenlängen wirken die UV-Strahlen unterschiedlich. Während die UV-A1-Strahlen die Pigmentierung anregen, produzieren UV-A2 und UV-B-Strahlen in der Haut das Vitamin D. Außerdem wird ihnen eine Bakterien abtötende (bakterizide) Wirkung zugeschrieben.

Das Sonnenlicht regt die Produktion körpereigener Schmerzhemmer an, stimuliert die Hirnanhangdrüse sowie das Immunsystem und senkt Bluthochdruck. Die Bestrahlung mit Sonnenlicht steigert aber vor allem auch das psychische Wohlbefinden.

Die ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr, eine warme Dusche oder das offene Feuer am Kamin – dass Wärme dem Menschen gut tut, spürt eigentlich jeder. Im Gegensatz zur Kälte erweitert Wärme die Blutgefässe, entspannt die Muskulatur, fördert die Durchblutung, stimuliert die Drüsen, regt den Zellstoffwechsel an und lindert Schmerzen.

Luft: Kaum einer wird heutzutage noch bezweifeln, dass das Wetter einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden, die Gesundheit und den Verlauf verschiedener Erkrankungen ausübt. Zwar gibt es noch keine wissenschaftlichen Belege dafür, welches Wetter tatsächlich krank macht. Aber es ist sicher, dass nasskaltes Wetter, übermäßige Hitze oder Schwüle den Körper ziemlich belasten. Im Gegensatz dazu gibt es in bestimmten Gegenden und Orten besonderen klimatischen Gegebenheiten, die sich positiv auf den gesamten Organismus auswirken. So gelten beispielsweise das Klima am Meer mit Sonne und Wind, aber auch das Mittel- und Hochgebirgsklima als besonders heilsam.


Dieses System ist in der Reikifreundschaft enthalten.






Hier gibt es eine kostenlose Reiki Einweihung !

Zum Seitenanfang